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Rahmenterminplan

 

2017/18

Stand: 01.09.2017 

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2018/19

Stand: 30.06.2018 

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Altersklasseneinteilung

Am ersten Tag der deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Senioren in Plankstadt sicherten sich die Seniorinnen des KV Eppelheim und die B-Senioren des KV Schweinfurt die Titel.

Seniorinnen: Mit einer grandiosen Aufholjagd haben sich die Eppelheimer Seniorinnen den deutschen Meistertitel geholt. Bei den Titelkämpfen in der Plankstadter Mehrzweckhalle lagen sie nach drei Starterinnen nur auf dem dritten Platz, doch dann kam Sirikit Bühler. Mit einem neuen deutschen Senioren-Rekord von 535 Kegeln pulverisierte sie den Vorsprung des KV Aschaffenburg. Auf ihrer ersten Bahn holte sie mit glänzenden 261 Kegeln bereits 50 Kegel auf ihre Kontrahentin Birgit Wagner auf. Auf den zweiten 100 Wurf steigerte sich Bühler auf 274 Kegel und distanzierte Wagner noch einmal um 55 Kegel.

„Das war wohl das Spiel meines Lebens“, meinte Sirikit Bühler glücklich. Sie war damit sogar besser als alle Männer bei diesen Titelkämpfen. Bühlers Mannschaftskameradinnen feierten sie schon während ihres letzten Wurfes. Allen voran Martina Raab, das „Feierbiest“ bei den Eppelheimerinnen. Die im Mai 50 Jahre alt gewordene Keglerin holte somit gleich im ersten Seniorenjahr den Titel. Von Bühlers Leistung war sie restlos begeistert. „Sirikit hätte auch rückwärts spielen können, es ist einfach alles gelaufen bei ihr“, meinte Raab.

Vor dem Wettkampf hatten die Eppelheimerinnen schon mit dem Sieg geliebäugelt, aber nach dem klaren Rückstand nicht mehr. „Das war ein gelungener Abschluss einer sehr langen Saison“, sagte Bühler. Die Plankstadter Seniorinnen landeten auf Rang drei. „Damit sind wir sehr zufrieden“, meinte Gabriele Rühle, die mit 488 Kegeln eine persönliche Bestmarke aufstellte.

Michael Rappe

Weitere Stimmen der Sieger und Platzierten:

Monika Hafen (KV Eppelheim): "Wir haben uns zwar gewünscht, hier in Plankstadt etwas zu reißen, aber gerechnet haben wir damit nicht. Gerade nach der dritten Paarung, haben wir nicht mehr damit gerechnet. Der DSKC Eppelheim hat eine grandiose Rundenbilanz: in der 1. Bundesliga deutscher Meister, mit der zweiten Mannschaft in der 2. Bundesliga Meister, die dritte Mannschaft ist aufgestiegen in die Landesliga – und jetzt sind wir noch deutscher Meister mit den Seniorinnen… das ist einfach ein super Erfolg. Und ja, wir haben auch nach einem solchen Erfolg noch Ziele: "ir wollen das wieder erreichen."

Sirikit Bühler (KV Eppelheim): "Ich konnte meine Leistung heute wieder abrufen – das war einfach genial. Ich bin selbst noch völlig sprachlos und kann es noch nicht ganz glauben. Die deutsche Einzelmeisterschaft in Aschaffenburg dagegen ist gar nicht gut gelaufen. Als Titelverteidigerin diese Meisterschaft mit dem 7. Platz abzuschließen, das war schon heftig für mich. Ich habe diese Enttäuschung mit ins Training genommen und wegtrainniert. Glücklicherweise hat es heute wieder geklappt und damit ist es ok."

Gerda Ott (KV Aschaffenburg): "Wir sind  mit dem Ziel, das Treppchen zu besteigen, angereist; welcher Platz war egal, aber ein Treppchenplatz sollte es schon sein. Mit dem Meistertitel haben wir durchaus geliebäugelt, aber nachdem Sirikit Bühler so beeindruckend aufdrehte, sind wir mit dem zweiten Platz voll und ganz zufrieden und haben uns selbst unsere Erwartungen erfüllt."

Irene Bahr (KV Plankstadt): "Wir hatten uns das Ziel gesetzt, so weit wie möglich zu kommen und den Heimvorteil zu nutzen. Da wir aber ohne Qualifikation „nur“ als Matador angetreten sind, war klar: 'ab hier können wir nur noch gewinnen'. In dem Bewusstsein, als Matador für die deutsche Meisterschaft gesetzt zu sein, sind wir vielleicht zu nachlässig damit umgegangen. Mit Gaby Rühle hatten wir gleich einen wichtigen Grundstein und wussten, dass unser Joker Petra Deininger am Schluss noch einen draufsetzen kann. Der Treppchenplatz ist für uns ein großer Erfolg und wir sind sehr zufrieden. Wir haben ein Déjà Vu zum vorletzen Jahr geschafft, als wir in Sandhausen hinter Hockenheim und Aschaffenburg als Newcomer ebenfalls mit Bronze belohnt wurden."

Gabi Rühle (KV Plankstadt): "Auf meine neue persönliche Bestleistung bin ich ganz stolz und dass ich damit unserer Mannschaft zur Medaille verhelfen konnte. Jede Spielerin hat ihr Bestes gegeben, so wie wir es uns vorher vorgenommen hatten. Mit jedem Platz wären wir zufrieden gewesen; das Treppchen ist sozusagen das „Sahnehäubchen“ obendrauf."

Astrid Herger


Senioren B: Schweinfurt zeigte eine sehr ausgeglichene Teamleistung. Günter Hünnerkopf war mit 473 Kegeln der Beste. Die Nordbayern siegten mit 40 Kegeln Vorsprung vor dem FTV 1860 Frankfurt und dem KV Aschaffenburg. Post SV Ludwigshafen fehlten trotz der guten Vorstellung von Uwe Göhlich (zweite Bahn 254) 14 Kegel zu Rang drei.

Michael Rappe

Stimmen der Sieger und Platzierten:

Philipp Jestädt (KV Schweinfurt): "Wir hatten uns nur vorgenommen, nicht Letzter zu werden - soweit wollten wir uns wehren. Gut, ich gebe zu, ein heimliches Ziel von mir war schon das Stockerl (der 3. Platz; Anm. d. Red.). Ansonsten wollten wir einfach nur „da raus gehen und spielen, was wir können“. Was dann passierte, hat uns völlig überrascht; richtig begriffen haben wir das nicht. Erst als Aschaffenburg als schärfster Rivale fürchterlich in die Hecke ging, kam der Gedanke auf, dass das Stockerl drin ist. Aber realisiert haben wir es erst auf die letzten 50 Kugeln und wollten uns schon bei den Favoriten entschuldigen. Wir konnten ein Ausrufezeichen setzen und ich denke, die anderen haben zur Kenntnis genommen, dass es uns Bayern jetzt in der DCU gibt."

Bernhard Thoma (FTV Frankfurt): "Wir sind nach Plankstadt gekommen mit dem Ziel, in der ersten Hälfte anzukommen. Dass es zum Vizemeister gereicht hat, freut uns natürlich. Zwischenzeitlich sah es schon aus, als würden wir abgehängt werden, umso mehr waren wir über unseren Erfolg überrascht. Aber diesmal sind wir nicht „aus Versehen“ vorzeitig abgereist wie letztes Jahr, als wir nicht ahnten, noch einen Medaillenplatz zu erreichen. An Organisation, Umfeld und Bahnen gab es nichts auszusetzen, auch wenn die Kugeln manchmal schwer zu halten waren. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung haben wir ein gutes Ergebnis gespielt und unsere interne Platzierung ist auch in Ordnung - alles in allem sind wir rundum zufrieden."

Harald Saalmüller (KV Aschaffenburg): "Wir haben schon mit einer besseren Platzierung geliebäugelt, andererseits ist Plankstadt völliges Neuland und wir sind einfach froh, auf dem Treppchen zu stehen. Damit haben wir eine weitere Zuteilung nach Hessen geholt, so dass wir im nächsten Jahr mit drei Mannschaften neu durchstarten können. Die Erwartungshaltung ist für den KV Aschaffenburg von außen her immer riesig groß, weil bei uns einfach viele Bundesligaspieler vertreten sind, aber auch das sind nur Menschen und keine Maschinen. So kann es eben vorkommen, dass auch diese Spieler auf völlig unbekannten Bahnen an diesem Tag nicht das Ergebnis erzielen, was sie könnten und auch von sich selbst erwarten. Nächstes Jahr greifen wir aber wieder an und wollen die Erwartungen von außen sowie auch unsere eigenen unter einen Hut bringen."

Astrid Herger

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