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2018/19

Stand: 30.06.2018 

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Altersklasseneinteilung

                                                                      

"Sieben gewinnt" - Joker Geraberg dominiert

Für die 2. Bundesliga Männer standen die Aspiranten SKC Hugsweier 67 aus Baden, SF Sembach aus Rheinhessen-Pfalz sowie aus Thüringen/Bayern KSC Mechterstädt und SV 08 Geraberg in den Startlöchern, um drei Aufstiegsplätze zu belegen. Eine klare Führungsposition kristallisierte sich anfangs noch nicht heraus, da Geraberg zwar vorlegte (1877), aber Hugsweier (1830), Sembach (1797) und Mechterstädt (1772) auf Sichtkontakt blieben. Ohne größere Ausreißer nach oben kamen auch die Mittelpaarungen aus. Eine leichte Tendenz zum Nachteil des Klassenprimus Mechterstädt (1766/3538) zeichnete sich zwar ab, aber ob die Distanzen von 70 Punkten auf Sembach (1811/3608) und 121 auf Hugsweier (1829/3659) ausreicht, sollte sich noch zeigen. Mit Unterstützung seines Fanblocks "bleibt noch einer über, fahr'n wir nochmal drüber" bewahrte sich Geraberg (1808/3685) seinen Vorteil. Im Schlussakt kam nochmal richtig Bewegung ins Spiel. Während Sembach sich anschickte, verlorenen Boden auszugleichen, legte Mechterstädt seinerseits einen Zahn zu, so dass sich diese Kontrahenten gegenseitig die rote Laterne hin und her schoben. Als aber Hugsweier ein paar Schwächen offenbarte, wurden die Karten neu gemischt. Schlussendlich fand der badische Meister (1778/5437) den Anschluss nicht mehr und musste den Aufstieg ad acta legen. Mit dem 1000er des Tages (1020) dagegen unterstrich Steven Eisser die Geraberger Dominanz (1958/5643) an diesem Tag. Während sich Sembach (1878/5486) seinen dritten Platz zurückeroberte, rollte Mechterstädt (1957/5495) unter anderem getragen von Norbert Graul (993) das Feld von hinten noch bis zum zweiten Platz auf.


1. Platz      SV 08 Geraberg        5643 Kegel                                                       zum LiveTicker
2. Platz      KSV Mechterstädt    5495     „
3. Platz      KF Sembach             5487     „
4. Platz      SKC Hugsweier 67   5437     „

Spielbericht KSV Mechterstädt - SV 08 Geraberg                                Spielbericht KF Sembach - SKC Hugsweier 67

Harald Rieth (1. Vorstand Hugsweier): "Ich bin sehr enttäuscht. Nachdem wir eine so gute Runde gespielt haben, hätte ich nicht gedacht, heute nicht aufzusteigen. Aber mit drei 800ern kann man leider nicht gewinnen. Dass wir Plattenbahnen nicht gewohnt sind, kann keine Entschuldigung sein. Es muss aber weitergehen also machen wir noch ein Jahr Verbandsliga, vielleicht klappt es nächstes Jahr besser."

Michael Weidner (Mannschaftssprecher Geraberg): "Wir haben bei weitem nicht erwartet, so reinzugehen und hier zu dominieren. Wir haben eine schöne, geschlossene Mannschaftsleistung gespielt und waren auf den Punkt da gewesen. Wir freuen uns über alles und auch darüber, dass es Mechterstädt ebenfalls geschafft hat. Wir sind sehr gut befreundet und spielen gerne gegeneinander. Hervorragend. Macht Spaß so soll kegeln sein."

Lukas Lamnek (Mannschaftssprecher Sembach): "Wir sind einfach glücklich. Spannender wie die letzten zwei Bahnen geht es kaum. Als wir Hugsweier abgefangen hatten, war die Erleichterung groß und ich habe mich nochmal in einen Rausch gespielt. Jetzt wird gefeiert."

Tino Perlt (Geraberg): "Als Drittplatzierter sind wir nachgerückt, da Lauscha das Aufstiegsrecht nicht wahrnehmen wollte. Wir sind glücklich, diese Chance bekommen zu haben und ich bin stolz auf unsere Leistung. 5600 auswärts geht für uns völlig in Ordnung. Als wir in Nußloch ankamen, wurden wir zwar langsam nervös. Aber ich weiß, was meine Mannschaft kann und wenn jeder seine Leistung abruft, sollten wir nicht chancenlos bleiben. Was uns jetzt erwartet, lassen wir auf uns zukommen."

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An Griesheim geht nichts vorbei

Wenn es in Deutschland ein Erdbeben geben solle, könnte es sich anfühlen wie zeitweise Halle Neun in Nußloch. Um zwei Aufstiegsplätze in die 2. Bundesliga traten die Landesmeister aus Baden, Hessen und Rheinhessen-Pfalz an namentlich DKC/RW Neulußheim, SVS Griesheim und KV Grünstadt. Den ersten Donnerschlag löste zwar Tatjana Fischer für Neulußheim mit 498 aus, aber SVS Griesheim übernahm mit 937 die Führung und schaffte gleich eine Distanz von 47 Kegeln zu seinen Kontrahenten, während der badische (890) und rheinhessische (859) Vertreter auf 31 Kegel im gegenseitigen Blickfeld blieben. Auch die Mittelpaarung dominierte Griesheim. Mit 977 Kegeln schafften sie Fakten und setzten sich mit 173 Kegeln (1941) deutlich ab. Hierbei toppte Raffaela Tullo nach ihrer ersten Saison im Griesheimer Dress nach mehrjähriger Pause ihre persönliche Bestleistung auf 514. Neulußheim (851) und Grünstadt (867) hingegen rückten bis auf übersichtliche 15 Kegel zusammen (1741:1726). Nachdem Grünstadt in der Schlussphase sicheren Kurs auf die Bundesliga nahm, rollte Neulußheim mit seinen starken Schlussspielerinnen das Feld neu auf. Mit 903 ließen sie den badischen Vertreter (828) hinter sich und übernahmen den zweiten Aufstiegsplatz zur zweiten Bundesliga. Griesheim (854) war zu diesem Zeitpunkt bereits jenseits jeglicher Berechnungen und wetzte damit den letztjährigen Nichtaufstieg aus. Während auf der einen Seite gefeiert wurde, floss auf der anderen Seite die ein oder andere Träne über den knappen Verweis auf Platz 3.

SVS Griesheim              2768 Kegel                                                                                  zum LiveTicker
DKC/RW Neulußheim   2644    "
KV Grünstadt                2554    "

Spielbericht KV Grünstadt - SVS Griesheim                                      Spielbericht SG DKC / Rot-Weiß Neulußheim


Uwe Hallstein (Trainer SVS Griesheim): "Mir fehlen fast die Worte, was die Mädels heute abgeliefert haben. Nach dieser Saison konnten sie eigentlich nur noch verlieren. Aber heute haben sie, eine Moral gezeigt, die mich einfach nur stolz macht. Auch wenn es hinten leistungsmäßig etwas bergab ging ist es Wahnsinn, wie cool sie geblieben sind. Wie sie das umgesetzt haben, was wir uns vorgenommen hatten. Ich bin nur noch stolz."

Manuela Stojakowitsch (Trainerin Neulußheim): "Ich wußte, dass wir ein starkes Schlusspaar haben und wir punkten können. Dass alle Nerven zeigen, war mir klar, aber ich war überzeugt, dass unser Schlusspaar punkten kann. Sie haben so viele Spiele schon gedreht, da war ich überzeugt, dass wir das heute hinkriegen. Wir sind angereist mit dem Ziel "wir werden Zweiter" und haben unser Ziel erreicht."

Katharina von Kroog (Mannschaftssprecherin Grünstadt): "Natürlich hatten wir uns vorgenommen aufzusteigen, es war aber klar, Neulußheim wird stark spielen. Letztes Jahr haben wir sie zu den Aufstiegsspielen gesehen und wussten, es gibt eine 50/50 Chance einer steht fest und unter den verbleibenden Zweien entscheidet es sich. So lange zu führen, hat uns selbst überrascht, aber letztendlich entscheiden die Nerven. In der Runde haben wir zwar souverän geführt, mussten aber heute etwas geschwächt antreten."

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Beitrag erstellt: Rüdiger Appel

Texte u. Bilder: Astrid Herger

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